Wie die wahre Geschichte der Schmiedekunst zur Entstehung des DLC Legacy of the Forge für Kingdom Come: Deliverance 2 beitrug
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Jessy
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September 14, 2025 at 10:20 PM -
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A pleasant stay wishes the ♦️Sim-Dreams team.
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- Legacy of the Forge baut auf dem Schmiede-Konzept von Kingdom Come: Deliverance II auf und bietet neue Rezepte, Assistenten sowie eine anpassbare Schmiede und ein anpassbares Gehöft.
- Erfahre, wie der kommende DLC authentische mittelalterliche Geschichte als Inspiration nutzt und sich dabei auf historische Aufzeichnungen, Archäologie und Gildentraditionen stützt.
- Eine neue Schmiede-Prestige-Statistik hilft Dir dabei, Dein neues Zuhause und Deine Werkstatt zu erweitern und zu personalisieren.
Legacy of the Forge ist der nächste DLC für das meistverkaufte Mittelalter-Rollenspiel des Jahres, Kingdom Come: Deliverance II. Mit seinem Schwerpunkt auf dem Schmiedehandwerk wurde das Update entwickelt, um eine Reihe zufriedenstellender neuer Gameplay-Funktionen hinzuzufügen. Außerdem bietet es den Spieler*innen neue Möglichkeiten zur Anpassung und zum Rollenspiel.
Wie bei allen Projekten von Warhorse Studios beginnt der Aufbau dieser faszinierenden Welt mit einem tiefen Verständnis des Lebens im realen mittelalterlichen Europa. Glücklicherweise verfügt das Team über umfangreiche Ressourcen, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.
„Wir haben Historiker*innen bei Warhorse, deren Aufgabe es ist, alle Dokumente und Bücher aus dieser Zeit zu studieren“, sagt Jan Zeman, Narrative & Gameplay Designer, als er nach dem Prozess der Erstellung der historischen Grundlagen von Legacy of the Forge gefragt wird. „Wir haben auch alte Steuerdokumente, aus denen hervorgeht, wie viel man einem Bäcker oder Schmied bezahlen musste. Wir wissen zum Beispiel, dass in der Prager Altstadt eine bestimmte Anzahl von Menschen in bestimmten Berufen tätig war. Dann haben wir noch archäologische Funde, sogar eine echte Schmiede! Oder wir finden ein Dokument, das die Steuerliste der Prager Bürger*innen aus dieser Zeit enthält. Daraus geht hervor, dass ein Herr Turnowsky eine Mühle an diesem Teil des Flussufers besaß.“
„Wir haben seltene Informationen aus der ganzen Tschechischen Republik und sogar aus anderen Teilen Europas zusammengetragen. Du musst sie alle durchgehen und danach gut überlegen: ‚Wie könnte das zu dieser Zeit in Kuttenberg ausgesehen haben?‘
Zwar wissen wir nicht genau, wo die Schmieden in Kuttenberg standen, aber als mittelalterliche Industriestadt gab es sie auf jeden Fall. Da es ein Spiel ist, haben wir sie einfach dort platziert, wo sie am besten ins Abenteuer passen!“
Wenn Du in dem neuen Update Deine eigene Schmiede aufbaust, wirst Du bald zwei Gehilfen finden, die mit Dir zusammenarbeiten. Sie versorgen Dich nicht nur mit nützlichen Waren für Dein Schmiedegeschäft, sondern helfen Dir auch dabei, einige der neuen Rezepte herzustellen, die Du in Legacy of the Forge entdecken wirst. Die Assistent*innen im DLC sind zwar älter und erfahrener als die Lehrlinge, die im 15. Jahrhundert einem böhmischen Schmied zur Seite gestanden hätten, aber die Inspiration ist dennoch unverkennbar.
„In Legacy of the Forge sind diese Personen eher Deine Kolleg*innen als Lehrlinge“, sagt Zeman. „Wichtiger ist, dass es im Mittelalter nur wenige Orte gab, an denen Werkstätten erlaubt waren. Angenommen, es gab drei Schmieden in der Gegend, wie es die Zunft vorschrieb. Dann konnten auch nur drei ausgebildete Schmiede existieren. Wenn mehr Arbeit anfiel, brauchte man Lehrlinge, die halfen. Hatten sie genug Erfahrung gesammelt, konnten sie vielleicht sogar ihre eigene Werkstatt eröffnen.“
Für diese Lehrlinge war es jedoch nicht einfach, sich einen Laden aufzumachen, wo immer sie wollten. Schließlich war dies eine stark politisch geprägte Welt und Schmiede waren ein wichtiger (und äußerst vertrauenswürdiger) Bestandteil einer funktionierenden feudalen Gesellschaft. „Es war sehr streng. Im Mittelalter war es für einen Fremden sehr schwer, eine eigene Werkstatt in der Stadt zu haben. Man konnte der Sohn des Schmieds sein, man konnte in die Familie einheiraten oder man konnte ein Fremder sein – aber der letzte Weg war schwierig.“
„Niemand wollte, dass Fremde wegen der politischen Verwicklungen in solche Positionen kamen. Außenstehende sollten keine einflussreichen Rollen übernehmen. In diesem DLC ist die Werkstatt deshalb frei und steht Dir ganz allein zur Verfügung!“
Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Vergangenheit nur als sanfter Anhaltspunkt für die Entwicklung dient, zeigt sich in der neuen Prestige-Statistik für Schmiede. Wenn Du Dein Prestige-Level erhöhst, erhältst Du Zugang zu neuen Farboptionen für Dein Haus, neuen Möbeln und zusätzlichen Strukturen für Deinen Garten, wie Bienenstöcke oder ein Alchemielabor.
„Früher brauchte man eine Genehmigung vom Stadtrat, wenn man sein Haus reparieren wollte. Die Gilde war nicht nur Eigentümerin des Hauses, sondern kontrollierte auch die Anzahl der Werkstätten und Lehrlinge in der Gegend sowie die Technologie, die ein Schmied verwenden durfte. Man musste keine Miete an die Gilde zahlen, aber man musste sich um das Haus kümmern.“
„Wir wollten etwas, das für Dich leicht verständlich ist, statt komplizierter politischer Interaktionen, nur um das Aussehen Deines Hauses zu verändern. Papierkram im Spiel macht keinen Spaß, deshalb gibt es einen Prestige-Wert, den Du durch Aktivitäten steigern und dann nutzen kannst, um Dinge davon zu kaufen.
Dies sind nur einige der cleveren Ideen, mit denen Warhorse sich von der Vergangenheit inspirieren ließ, ohne dabei die Spielbarkeit zugunsten historischer Genauigkeit zu opfern.
Deine eigene Werkstatt kannst Du eröffnen, sobald Legacy of the Forge am 9. September erscheint
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